Dienstag, 14. August 2012

Selbstgemacht: Tomatenketchup

So jetzt kommt’s: Das Hammer-Rezept! Das Rezept des Sommers, ach was sag ich, des Jahres!

Ich bin ja ein echter Tomatenketchup-Liebhaber. Der Stoff meiner Kindheit gehört für mich immer noch zu Bratwurst und Fischstäbchen (ja ich esse gerne Fischstäbchen!). Und der Stoff meiner Kindheit wird seit jeher nur von einer Weltmarke gekauft, die so heißt wie ein Verwandter.

Ich mach ja gerne alles selber, aber bei Ketchup war ich immer skeptisch. Ich dachte das kommt nie an das Original ran.

Letzte Woche hab ich es gewagt, sogar zwei Rezepte parallel gekocht zum Vergleich. Es war aber ziemlich schnell klar, dass das eine Rezepte verliert… Paprikapulver im Ketchup ist einfach voll daneben.

Das andere jedoch ließ meine Augen aufleuchten! Es schmeckte wie das Original, nur noch einen Ticken besser. Es war voller, intensiver und trotzdem schmeckte es wie Ketchup schmecken soll!

Ich fürchte bei uns wird es nur noch hausgemachten Tomatenketchup geben in Zukunft. Ja Befürchtung, weil man nämlich einiges an Tomaten braucht für das gute Zeugs. Man kann etwa sagen, dass das Endergebnis einem Drittel der eingesetzten Tomatenmenge entspricht. Das liegt einfach daran, dass nach dem Pürieren die Pampe durch ein Sieb gestrichen werden muss, denn Gemüsestückchen und Kerne haben in einem Ketchup absolut nichts verloren und dann will man ja auch die samtig-seidige Konsistenz haben. Da hilft nur eins: Einkochen was das Zeugs hält!

Zur Zeit gibt es auch die schönsten deutschen Tomaten zu günstigen Preisen. Bei uns sogar tolle San Marzano’s für 2,40 €/kg! Solltet ihr diese oder Ochsenherztomaten zu guten Preisen bekommen, schlagt zu und verwendet sie, da sie weniger Kerne und Flüssigkeit enthalten, als normale Tomaten.

Also kauft Tomaten, gleich ein paar Kilo und macht Euch an die Herstellung, es kostet nicht viel Arbeit, sondern nur etwas Zeit. Das Ergebnis könnt ihr dafür 1 Jahr lang genießen, vorrausgesetzt ihr habt genug gekocht!

Selbstgemacht: Tomatenketchup

Vor einem Jahr: Leinsamenbrot

Vor zwei Jahren: Die besten Chocolate Chip Cookies

Vor drei Jahren: Death by Chocolate

Selbstgemacht: Tomatenketchup

                        

6 Responses so far.

  1. Sylvia sagt:

    Danke für das Rezept, es kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin schon länger auf der Suche nach einem leckeren Ketchup-Rezept. Kampf den riesigen Tomatenbergen aus dem Garten :-)

  2. Michaela 1710 sagt:

    Ich habe heute Dein Ketchup nach gekocht.Super lecker.Anstatt den Konllensellerie habe ich Staudensellerie genommen,den habe ich im Garten ;-).Ich habe reife bis übereife Tomaten genommen.Da ich ziemlich bequem bin :-))habe ich die Toamten nicht geschält ,sondern nur den Stielansatz entfernt und einmal durchgeschnitten.Das Rezept habe ich verdoppelt und mein Kochzeit ( zum eindicken des Ketchup ) hat ca 4Std auf Stufe 3 beim Ceranfeld bis 9 gedauert.
    Bei diesem Ketchup kommt kein bekanntes Fertigprodukt ( H….)nach.
    Ganz vergessen ! Du hast einen schönen Blog,auf dem ich durch einen Blogroll gelandet bin.
    LG
    Michaela

    • Ich freu mich, dass es dir so gut schmeckt wie mir!
      Ob Staude oder Knolle ist wahrscheinlich egal, bin nur kein Freund des Staudenselleries ;).
      Wahrscheinlich kann mal sich das Schälen tatsächlich sparen, wenn man nachher eh noch passiert. Muss ich mal ausprobieren. Und ich hatte ja schon vermutet, dass sich die Einkochzeit bei Erhöhung der Menge steigert. Tja, da muss man durch.

      Es freut mich, dass dir mein Blog gefällt und hoffe du du schaust noch häufiger hier vorbei :).

  3. Anna Purna sagt:

    Hallo Coconut and Vanilla,

    Tolles Rezept. Tomatenketchup wollte ich schon immer einmal machen.

    Wir habe den Kinderschuh Award verliehen bekommen und ich möchte ihn gerne an dich weitergeben, da mir Dein Blog sehr gefällt.
    Mehr zu dem Award findest du hier http://himmlischesuessigkeiten.blogspot.co.at/2012/08/award.html

    Liebe Grüsse
    Anna

  4. Sylvia sagt:

    Hab gestern das Ketchup gekocht und eben probiert – Hammer! Ich habe es ein bißchen abgeändert, aber es schmeckt mir und meinem Freund wirklich sehr gut. Leicht säuerlich und nicht so süß wie die gekaufte “Pampe”, gibt es heute noch selbstgemachte Pommes dazu. Das Rezept ist wirklich sehr empfehlenswert!

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