Donnerstag, 20. Mrz 2014

Bevor ihr bei dem Wort „Porridge“ gleich wegklickt: Moment! Der hier ist hammer lecker und auf gar keinen Fall wie ein Haferflockenporridge! Und wer kann bei karamellisierten Bananen und gerösteten Pekannüssen nein sagen? Eben! Niemand!

Und solltet ihr seltsamerweise ein Bananen und/oder Pekannussverweigerer sein könnt ihr immer noch anderes Obst und/oder Nüsse verwenden. Das ist ja nur ein (zugegegebenmaßen ziemlich göttlicher!) Vorschlag!

Alle die auf Gluten verzichten müssen, können sich an dieser Stelle auch freuen, denn dieses sättigende köstliche Frühstück ist durchweg glutenfrei! Amaranth macht’s möglich!

Was ist denn eigentlich Amaranth? Amaranth ist ein Pseudogetreide (also kein echtes Getreide und daher auch glutenfrei) und zählt zu den Fuchsschwanzgewächsen. Amaranth weist hohe Eisen-, Magnesium- und Calciumgehalte auf und ist außerdem eine gute Eiweißquelle. Es wurde bereits vor 9000 Jahren in Mexiko angebaut und gehörte bei den Azteken, Inkas und Mayas neben Quinoa und Mais zu den Hauptnahrungsmitteln.

Ich mag den etwas nussigen Geschmack und die witzige kugelige Konsistenz. Auch wenn ich mich mit Amaranth als Sättigungsbeilage noch nicht anfreunden konnte (bisher zu matschig, allerdings möche ich es mal mit dem Kochen im Reiskocher ausprobieren), finde ich es als Frühstücksbrei genau richtig. Der Amaranthporridge sättigt nämlich ohne zu stopfen, was mich bei Haferflocken stört. Dazu die in Ahornsirup, Zimt und Haselnussöl karamellisierten Bananenscheiben und meine Lieblingsnüsse und das Frühstück ist perfekt!

Den Amaranth kann man übrigens auch unter der Woche morgens kochen, während man sich im Bad fertig macht. Nüsse anrösten und Banane karamellisieren geht ja eh ganz fix. Für mich ist das hin und wieder die Rettung, wenn das Brot morgens aus ist und ich keine Lust habe zum Bäcker zu gehen!

Amaranthporridge mit karamellisierten Bananen und Pekannüssen glutenfrei

Vor einem Jahr: rotes Thai-Curry

Vor zwei Jahren: Orangen-Polenta-Kuchen (glutenfrei)

Vor drei Jahren: Hackbraten à la Jamie

Vor vier Jahren: Überbackene Tofunocken mit Tomatensauce

 

                        

10 Responses so far.

  1. Theresa sagt:

    ha! Ich habe beim Wort „Porridge“ nicht weggeklickt und es hat sich gelohnt! 😉 Ich bin auch schon bei Naturally Ella über dieses tolle Rezept gestolpert, aber irgendwie ist es wieder in Vergessenheit geraten.. ich danke dir fürs Erinnern! Das klingt nämlich so gut, dass es dringend mal ausprobiert werden sollte. Liebe Grüße und dir ein schönes Wochenende! Theresa

  2. Dani sagt:

    Hmmmm, Amaranth ist was Feines! Hab´s bisher nur als Porridge probiert, hat mich aber sehr überzeugt. Deine Version mit Banane und Nüssen werde ich demnächst mal testen, tolle Idee!

  3. Ich mochte Porridge schon, als es bei Omma noch Haferschleim hieß 😉 Kann man gar nicht genug Varianten von haben.

    • Coconut and Vanilla sagt:

      Mein Fall ist es mit Hafer ja nicht. Liegt wohl daran, dass es tatsächlich mehr Schleim ist ;). Und der Name weckt auch eher negative Assoziationen, da bin ich in diesem Fall über das Wort „Porridge“ dankbar. Ich hoffe jedenfalls dir schmeckt auch diese Variante!

  4. Julia sagt:

    mmmm, klingt super. Pekannüsse sind eh so eine köstliche Angelegenheit.

    Liebe Grüße
    Julia

  5. Eva sagt:

    Das ist mal ein Porridge! Ich bin auch ein Fan von Porridge zum Frühstück, allerdings bis jetzt nur klassisch mit Haferflocken. Doch die Variante mit Amaranth klingt so gut, das muss ich selbst probieren 🙂

    Liebe Grüße

  6. Manu sagt:

    Ich hab es heute ausprobiert, wirklich sehr, sehr lecker! Hach…

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