Sonntag, 6. Mrz 2016

Ich melde mich offiziell zurück aus der Blogpause und führe euch heute wieder nach Thailand, diesmal abseits von Bangkok in die Natur!

Wir machen einen Abstecher in den Westen Thailands und besuchen die siebenstufigen Erawan-Wasserfälle im Erawan Nationalpark.

Das besondere an den Wasserfällen ist, dass man sie nicht nur hochwandern kann, sondern auch in den Becken baden! Das Wasser ist oft wunderhübsch türkis und gerne bevölkert von Fischen, die an euren Füßen knabbern. Der Anblick der Wasserfälle lohnt sich, aber nur wenn ihr euch aufraffen könnt früh aufzustehen und bei Öffnung den Wasserfall erklimmt. Ansonsten werdet ihr leider mit Thais belohnt, die den Wasserfall als ihr kostenloses Freibad benutzen inklusive Schwimmreifen und allem pipapo. Eine Masse an halbnackten Menschen auf den Bildern ist leider ziemlich abtörnend und die Belohnung für’s Ausschlafen. Hmpf.

Erawan Waterfalls

Wir hatten unheimliche Probleme die Übernachtungsmöglichkeiten im Park zu finden. Die Parkwächter sprechen alle kein Englisch, niemand konnte uns weiterhelfen. Wir hatten „glücklicherweise“ nichts gebucht dort, wobei es natürlich unheimlich praktisch ist gleich vor Ort zu sein.

Am Ende übernachteten wir außerhalb in einem Resort das nur für Thais war, denn es sprach natürlich auch keiner Englisch ;). Aber hier konnten wir uns mit Händen und Füßen verständigen und haben in einem netten Cottage übernachtet. Vorsicht vor dem Erawan Resort, das in der Nähe des Parkeingangs ist! Nur schön von außen, aber innen total heruntergekommen, Kakerlaken und unfreundliche Besitzerin! Unbedingt Abstand nehmen! Es gibt kaum Essensmöglichkeiten, aber links neben dem 7 Eleven (wenn man auf den 7 Eleven schaut) ist ein familiengeführtes Restaurant mit gutem günstigen Essen und sehr freundlichen Menschen!

Erawan Waterfalls Nationalpark

Nach dem schweißtreibenden Auf- und Abstieg (festes Schuhwerk empfehlenswert, keine Flip Flops!) sind wir fertig und entschließen uns in Kanchanaburi hübsch einzulogieren. Eigentlich wollten wir im Oriental Kwai übernachten, das von Holländern geführt wird und wirklich toll sein muss, leider renovierten sie zu dieser Zeit. Ein paar Tipps später haben wir ein großes sauberes Zimmer im Good Times Resort bekommen. Das war der Beginn unserer Pool-Leidenschaft auf dieser Reise, diesen wollten wir dann nicht mehr missen!

Good Times Resort in Kanchanaburi

Kanchanaburi ist hauptsächlich bekannt wegen der Brücke über den River Kwai. Diese Brücke gibt es natürlich nicht mehr, wurde sie doch im Krieg zerstört. Es wurde eine neue Eisenbrücke gebaut, die nun als Fotomotiv taugt. Kanchanaburi ist nicht der Rede wert, unser Hotel dafür aber neu in einer schönen Gartenanlage, mit kleinem Pool, der uns den restlichen Tag entspannen lässt. Auch das Abendessen dort war gut und die Leute sehr nett. Empfehlung!

River Kwai Bridge in Kanchanaburi

Am nächsten Tag fahren wir weiter und sind positiv überrascht, als wir einen Tempel mit Aufgang in Drachenform vorfinden. Wir laufen durch das Maul den Hang hoch und finden uns am Ende in einem Höhlentempel wieder. Von oben hat man auch einen schönen Blick über die Gegend.
Der Tempel ist total toll von außen, heißt Wat Ban Tham und ist nicht weit von Kanchanaburi entfernt!

Drachentempel bei Kanchanaburi
Der weitere Aufstieg vom Höhlentempel über eine schmale Treppe zu den Stupas bzw. dem Kloster auf dem Berg lohnt meiner Meinung nach nicht und ist sehr anstrengend und eng.

Landschaftlich lohnt sich dieser Abstecher in den Westen auf jeden Fall!
Nur für weitere Aktiviäten im Nationalpark (oder sonst wo) ist es einfach zu heiß und feucht. Das Klima macht mich fertig. Leider bin ich auch ein Angsthase was jegliche Insekten betrifft, was natürlich unpraktisch in solchen Gegenden ist :D.

blaue Eidechse in Thailand

Categories: Auf Reisen, Slider, Thailand
                        

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