Freitag, 19. April 2013

Irgendwann muss es ja mal raus: Wir sind große Cocktailliebhaber und -trinker! Wir setzen uns gerne auch mal in eine Bar dazu, aber da uns das außerhalb der Happy Hour dann doch zu teuer ist für ein bisschen Saft und einen Schuss Alkohol machen wir die Cocktails gerne selbst. Das ein oder andere Cocktailbuch findet sich also auch bei mir zwischen den vielen Kochbüchern. Nun braucht man zum Cocktailmixen doch einige Grundzutaten daheim, sonst gibt man schnell wieder frustriert auf.

So ist es hilfreich einen kleinen Vorrat an Saft zu haben. Mit Orangensaft, Ananassaft, sowie Zitronensaft und Limettensaft kommt man fast immer ans Ziel. Zitronen- und Limettensaft gibt es auch in der Flasche und hält auch geöffnet im Kühlschrank sehr lange.

Dann kommen Sirups bzw. Liköre. Ich versuche einiges davon selbst herzustellen, denn wenn ich auf die Zutaten von vielen Sirups oder Likören schaue wird mir schlecht. Viele haben die Frucht höchstens mal aus der Entfernung gesehen und bestehen nur aus Zucker, Wasser, Aroma und irgendwelchen Stabilisatoren und Konservierungsstoffen. Fruchtliköre kann man oft auch sehr gut selbst machen. Erdbeerlikör und Pfirsichlikör mache ich z.B. jedes Jahr auf Vorrat.

Wir tauschen die beiden auch gerne mal aus im Rezept, da beides süß ist und der Alkoholgehalt von einem Likör nicht so ins Gewicht fällt, wenn nur 2 cl ins Glas kommen.  Außerdem gehen wir auch nicht immer streng nach Rezept: steht da Himbeerlikör, dann nehmen wir halt Erdbeerlikör stattdessen, weil wir kein Himbeer haben und am Ende sind es doch alles Beeren ;).

Kaffeebohnen

Zum Schluss braucht man dann noch diverse Alkoholika, außer man macht einen alkoholfreien Cocktail, is klar. Wodka, Gin, Rum, Weinbrand/Brandy/Cognac, Tequila, mit diesen 5 kommt man ziemlich weit. Bitte kauft nicht den billigsten Stoff, außer ihr steht auf Kopfweh am nächsten Tag (oder schon davor). Es muss aber auch nicht das teuerste sein.

In vielen Cocktail wird nach Triple Sec oder Curaçao (oder Cointreau oder Grand Marnier) verlangt. Das sind Liköre mit 40 Volumenprozent Alkohol mit dem Geschmack von Bitterorangen, die zur Familie der Triple Sec/Curaçao gehören. Nun merkt ihr schon, wenn das eine Familie ist, dann ist das ja alles das Gleiche. Es ist natürlich nicht 100% das Gleiche, aber wenn man sich etwas frei macht von genauen Vorgaben und nur einen Cocktail genießen möchte, dann ja! Daher gibt es bei uns eine Flasche Grand Marnier und das wars (den gibt es übrigens in der einfachsten gelben und günstigsten Version bei A.ldi). Steht im Rezept Curaçao oder Triple Sec, dann nehmen wir Grand Marnier und die Sache hat sich. Im übrigen ist auch der Blue Curaçao nur ein Triple Sec mit viel blauem Farbstoff. Örks. Da ich nicht auf unnatürlich blauen Farbstoff stehe, ersetzen wir diesen auch durch Grand Marnier.

Mögt ihr sahnige Cocktails macht es Sinn Sahne (am besten ohne Carrageen) und Kokosmilch im Hause zu haben.

Und dann gibt es diese Liköre, die man nur dem Namen nach kauft, aber eigentlich nicht weiß was da drin ist. Oder, dass man sie auch pipifax einfach selber machen kann und dabei noch viel Geld spart. Dazu gehört Kahlúa und Tia Maria, beides Kafffeeliköre. Steht aber nicht drauf. Mit Kaffeelikör kann man vor allem köstliche Cocktails mit Sahne mixen.

Heute gibt es das Rezept für den Likör und demnächst das Rezept für einen Cocktail damit. Also ab in die Küche mit Euch, damit ihr bald den Cocktail genießen könnt!

Kaffeelikör

Vor einem Jahr: Vanille-, Zitronen- und Orangenextrakt

Vor zwei Jahren: Toastbrot

Vor drei Jahren: Rhabarber-Streusel-Kuchen

Categories: Getränke, Likör, Slider
                        

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