Sonntag, 27. Mrz 2016

One Pot Pasta, den Begriff haben sicherlich schon viele von euch gelesen. Positives und negatives. Ich wollte die One Pot Pasta immer ausprobieren, seidem ich sie das erste mal bei Lottie und Doof vor 3 Jahren gesehen hatte. Aus unerfindlichen Gründen habe ich sie aber nie gemacht.

Nun hat mich die pure Unlust zum Kochen erfasst, etwas Warmes sollte aber doch ab und zu auf den Tisch kommen. Da kam mir das neue Buch One Pot Pasta von Marianne Zunner von Gräfe und Unzer gerade recht.

Beim Durchblättern habe ich bereits viele interessante Kombinationen gefunden. Da ich aber nichts im Hause hatte, habe ich mich erstmal an der Grundvariante mit Tomaten und Basilikum (die kläglichen Reste auf der Fensterbank fanden so auch noch einen guten Tod) versucht. Und was soll ich sagen? Ich war angefixt!
Eine große Leistung: Alle Zutaten zusammenwerfen und dabei am Ende ein richtiges schmackhaftes Gericht herauszubekommen, das weder verkochte Nudeln aufweist, noch eine zu wässerige Sauce! Es hat gleich auf Anhieb super funktioniert!

Könnte natürlich Zufall sein.

One Pot Pasta von Marianne Zunner

War es aber nicht. Als nächstes habe ich die Pasta mit Blattspinat und Gorgonzola versucht. Top! Einfach nur lecker! Als nächstes gab es Pasta mit Walnüssen, Paprika und Feta. Mmmh, lecker! Dabei stimmten die Mengenangaben wirklich gut. Bei der Spinatpasta würde ich es mit 100 ml weniger Wasser versuchen um eine noch sämigere Sauce zu erhalten, aber das ist auch Geschmackssache. Dafür werfe ich den Käse immer gleich mithinein, es macht schließlich keinen Unterschied und ich kann ihn so am Ende nicht vergessen. Die Pasta mit Lachs-Sahnesauce ist – natürlich – auch ein Genuss, und mit Räucherlachs oder frischem Lachs lecker. Den frischen Lachs ziehe ich am Ende der Garzeit kurz unter, so wird er nicht trocken und ist noch rosa in der Mitte.

Die Garzeit der Nudeln ist immer angegeben. Ich richte mich nicht danach und nehme was ich da habe (ich fange deshalb nicht an die Nudeln mit den passenden Garzeiten zu kaufen) und passe einfach die Kochzeit dementsprechend an. Erfahrungsgemäß benötigen die Nudeln etwa 2 Minuten länger als wie es auf der Packung angegeben ist. Für die restlichen Komponenten im Topf macht das sowieso keinen Unterschied.

Ich habe es übrigens auch ausprobiert die doppelte Menge in einem großen Topf zu kochen, das war überhaupt kein Problem.

Das Buch bietet nicht nur „klassische“ Gerichte, sondern auch asiatisch angehauchte und Spezialpasta, die glutenfrei ist und mit geschmacklich passenden Zutaten kombiniert wurde. Hier gibt es interessante Kombinationen, wenn man mal was Neues ausprobieren möchte. Wer aber nicht glutenfrei essen muss, kann diese Rezepte natürlich auch einfach mit normalen Nudeln zubereiten.

Geschätzt hat man jedes Gericht innerhalb von etwa 30 Minuten auf dem Tisch stehen, inklusive Schnippeln und Kochen.

Ich bin wirklich begeistert von One Pot Pasta von Marianne Zunner aus dem GU Verlag und kann es allen Pastaliebhabern empfehlen bei denen es schnell gehen muss! Man muss nur aufpassen, dass man sich nicht an Pasta überisst, weil es so einfach ist diese zuzubereiten ;).
Man merkt, dass die Autorin die Rezepte ausführlich ausprobiert hat und getestet wie viel Wasser jedes Gericht benötigt. Bei diesem Buch stimmt einfach alles, auch der Preis!

5 von 5 Sternen!

                        

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