Sonntag, 26. Februar 2017

Wenn es möglich ist versuche ich auf Verpackung und vor allem auf Plastik zu verzichten.

Manche Probleme lassen sich aber wirklich einfach lösen. Zum Beispiel indem man etwas im Glas kauft anstatt in der Dose oder im Plastikbeutel. Dosen sind innen übrigens auch mit Kunststoff beschichtet (wobei das auch anderes gehen würde)!

Zum Mitnehmen von Essen auf die Arbeit und zum Einfrieren von Essen und selbstgemachter Eiscreme habe ich früher im Plastikboxen verwendet. Ich war damit auch immer zufrieden. Irgendwann habe ich Filme und Reportagen über Plastik geschaut und darüber gelesen. Und ich habe mich gefragt wie ich mein Essen aufbewahren kann ohne es jeden Tag in Plastik zu packen.

Gerade für Eiscreme ist das schon eine Herausforderung, man will ja das es luftdicht verpackt ist und nicht andere Gerüche aus der Umgebung annimmt. Das Essen, dass ich auf die Arbeit mitnehme, soll ebenso dicht verpackt sein,der größte Alptraum ist, wenn es unterwegs ausläuft.

Durch Zufall bin ich dann auf Glasslock gestoßen. Glasslock bietet viele verschiedene Größen und Formen von Glasbehältern an die man mit einem Plastikdeckel verschließt, der eine Gummidichtung enthält, die man auch entfernen kann. Dadurch ist der Glasbehälter dicht verschlossen und es läuft nichts aus. Super praktisch ist zudem, dass man die Formen einfrieren kann, in die Mikrowelle geben und sogar im Ofen erhitzen kann (nicht alle Serien)! Eingefrorenes Essen kann ich also mit in die Arbeit nehmen und dann dort in der Form warm machen.
Ich besitze inzwischen viele verschiedene Größen, alle rechteckig. So kann ich auch mal eine halbe Lasagne einfrieren und große Mengen Eiscreme.

Klar, der Deckel besteht immer noch aus Plastik, aber nur Glas oder nur Edelstahl hält eben nicht dicht. Da alle Produkte BPA-frei sind und mein Essen eh selten in Kontakt kommt mit dem Deckel, sehe ich das sehr gelassen.

Die Dosen sind sehr langlebig und stoßbeständig. Ich habe es bisher nicht geschafft auch nur eine Dose zu zerstören ;). Ein Deckel ist mir kaputtgegangen, als mir eine Dose aus dem Kühlschrank fiel (der auf Brusthöhe eingebaut ist), das Glas blieb komplett heil! Die Deckel kann man übrigens für 1 Euro pro Deckel bei Glasslock nachbestellen.

Von IKEA gibt es übrigens ein billiges Konkurrenzprodukt, das bei weitem nicht so stabil ist wie die Glasslock Sachen. Das Glas ist sehr viel dünner und die Deckel aus sehr billigem Plastik, so dass bereits ein Deckel kaputt gegangen ist, nur durch das Verschließen (ein „Flügel“, den man umklappt ist abgebrochen)! Dabei besitze ich die IKEA Dose kürzer und benutze sie nicht oft.

Das Gewicht der Dose stört mich übrigens nicht, wenn ich es zur Arbeit mitnehme.

Für kleinere Dinge wie mein Frühstück, die ich mit zur Arbeit nehme, benutze ich übrigens Weckgläser, Einmachgläser oder Mason Jars. Diese sind allerdings nicht so praktisch für Nudeln und Aufläufe ;).

Habt ihr schon über Alternativen zu Plastik nachgedacht? Ich empfehle euch die oben genannten Reportagen.
Wie bringt ihr eurer Essen zur Arbeit oder bewahrt eure Eiscreme auf?

Categories: plastikfrei, Slider, unverpackt
                        

One Response so far.

  1. Yes, absolut – Glas for the win! Ich mache das auch seit Jahren so und wurde damals, als ich mit meinen Marmeladengläsern an kam, noch schräg von den Kollegen beäugt. Zum Glück ist es das Thema jetzt mehr im „Mainstream“ angekommen und sogar bei IKEA findet sich eine entsprechende Alternative.

    Plastic Planet kann ich auch nur empfehlen, wir haben den vor einigen Jahren gesehen und das war so ein absoluter AHA Moment mit einer Kehrtwende, die bei uns bis heute reicht. Ich weiß noch, wie ich direkt nach dem Film ewig lang wach auf dem Sofa saß, ein bisschen noch im Schockzustand und mir sofort Alternativen für Tupper & Co. überlegt habe 😉 Am nächsten Schrank habe ich den Kram sofort aussortiert und seither nicht eine Sekunde lang vermisst.

    Liebe Grüße
    Dani

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