Sonntag, 31. Januar 2016

Heute ist Jens von Gekleckert bei mir zu Gast. Jens habe ich letztes Jahr beim Foodbloggercamp in Reutlingen kennengelernt. Ein ruhiger netter Typ, der wahnsinnig tolle Sachen herstellt, gerade wenn es um Sous Vide oder Burger geht. Heute hat er beides für Euch vereint und zeigt und euch wie man aus Hühnchen einen köstlichen Burger macht! Vielen Dank, Jens, dass du dich für meine Urlaubsvertretung so ins Zeug legst ;)!

Wer kennt es nicht? Das gute alte Fried Chicken von der großen Fast Food Kette aus Kentucky. Zu Schul- und Ausbildungszeiten (vor ca. 12-15 Jahren) war ich dort öfter. Damals hat es mich nicht gestört, dass das Fleisch immer ziemlich trocken war, habe es bereitwillig mit etwas Cola heruntergespielt und gleich noch eine Gabel Cole Slaw hinterhergestopft. Den Krautsalat mache ich nun lieber selber und greife dabei gern auf asiatische Aromen zurück. Auch das frittierte Hähnchen ist fester Bestandteil in meinem Koch-Repertoire geworden und wird zwei bis dreimal im Jahr zubereitet. Zwar riecht die halbe Wohnung danach jedes Mal nach Pommes Bude, aber darüber muss man hinweg sehen. Das Geschmackserlebnis ist es auf jeden Fall wert. Vor Allem wenn noch meine heiß geliebte Koriander Mayo im Spiel ist und das alles auch noch zwischen zwei buttrigen Brioche Brötchen Hälften steckt. Für mich ein absolut perfekte Burger!

Diesen Burger widme ich dir, liebe Lena. Auf dass er dir Kraft gibt um bald wieder mit frohem Mut und neuer Motivation loszubloggen.

Fried Chicken Burger by Jens von Gekleckert

Fried Chicken & die Vorteile des Sous Vide Verfahrens

Klar. Man kann Fried Chicken auch „normal“ zubereiten. Dazu lässt man den unten beschriebenen Schritt im Wasserbad einfach weg. Mariniert ggf das Hähnchen zuvor noch in Buttermilch, paniert es und frittiert es dann. Nun muss man mit der Temperatur aber etwas herunter gehen. Auf ca. 175°. Sonst wird die Panade schwarz bevor das Fleisch im Inneren durchgegart ist.

Die Sous Vide Methode hat den Vorteil, dass wir hier das Hähnchen bereits fertig gegart haben. Und zwar auf den Punkt! Zart und saftig – keine Spur von trockenem Fleisch, dass nur den Anschein von Saftigkeit macht, weil sich die Panade mit so viel Fett vollgesogen hat. Wieder ein Pluspunkt für das Sous Vide Garen. Im Gegensatz zu den 10 bis 12 Minuten, die das Hähnchen bei der regulären Zubereitungsart im heißen Öl verbringt, geht es nun für nur ungefähr 3 Minuten baden, was automatisch bedeutet, dass sich weniger Fett in der Panade fest setzen kann. Man erhält also eine super krosse Hülle und ein absolut perfekt gegartes, zartes und saftiges Fleisch in der Mitte. Und das jedes Mal.


                        

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